Oliven

 

Sie sind klein, gesund und schmecken zu Nudeln, Pizza und einfach so: Oliven sind besonders aromatisch und bringen ein Stück Urlaubsgefühl auf den Tisch – Denn sie kommen aus Griechenland, der Türkei, Spanien und Italien. Es gibt sie mit Stein oder ohne, mit allem Möglichen gefüllt oder ungefüllt.

Je länger Oliven am Baum hängen, desto dunkler und aromatischer werden sie. Die Farbe der Olive verrät wie reif sie ist. Das heißt: Jede grüne Olive wird irgendwann einmal violett und dann schwarz. Und jede schwarze Olive war irgendwann einmal grün. Im Supermarkt gibt es aber auch schwarze Oliven, die gefärbt sind. Das muss dann aber auf der Verpackung stehen.

Das Olivenöl gilt als gesundes Lebensmittel, denn es enthält viele Vitamine und gesundes Fett. Olivenöl eignet sich besonders gut für kalte Gerichte zum Beispiel Salate oder Dips. Es gibt Fischer auf Kreta, die schwören darauf: Trink‘ ein Glas Olivenöl am Tag und du lebst ewig. Das ist vielleicht nicht gerade jedermanns Sache, aber die gesunde Wirkung von Olivenöl ist von Wissenschaftlern bewiesen. Das Olivenöl ist besonders gut für das Herz. Aber auch für das Gehirn. Ältere Menschen werden ja manchmal sehr vergesslich. Es gibt sogar eine Krankheit, bei der alte Menschen manchmal vergessen, wer sie sind und wie sie heißen. Man hat herausgefunden, dass Oliven einen Stoff enthalten, der gut gegen diese Krankheit ist.

Schaut man sich im Supermarkt um, dann sieht man ein riesiges Angebot an Olivenöl. Man findet dort mildes oder fruchtiges Olivenöl. Welches Öl man am besten nimmt, hängt davon ab, wofür wir es verwenden wollen, zum Beispiel zum Braten oder für Salate. Auf den Flaschen der Olivenöle finden wir aber auch noch Wörter wie „nativ“ oder „kaltgepresst“. „Nativ“ meint, dass das Öl schonend hergestellt wurde und naturbelassen ist. Bei einem „kaltgepressten“ Olivenöl muss das Öl bei Temperaturen unter 27 Grad hergestellt worden sein.

 

 

Quellen: BZfE, Augsburger Allgemeine, Die Welt, Nürnberger Zeitung

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