Zukünftige Berufsbilder - Virtueller, persönliche/r Assistent/in (VPA)

 

 

  1. Tätigkeit im Überblick.

 

Das Berufsbild des virtuellen Assistenten ist vom Prinzip in etwa dem eines persönlichen Assistenten im klassischen Sinne ähnlich. Und dennoch unterscheiden sich diese zwei Berufsbilder maßgeblich.

Beide, ein persönlicher Assistent sowie der virtuelle (persönliche) Assistent haben die Aufgabe, ihren Auftraggeber zu entlasten und dabei zu unterstützen, das eigentliche Kerngeschäft fokussiert absolvieren zu können. Dabei geht es darum, berufliche Ablenkungen Zeitfresser zu identifizieren und diese selbst zu übernehmen oder an andere zu verteilen Hierbei geht es auch um Dinge wie Terminkoordination, Reiseplanung, Einkäufe oder Erledigungen jeglicher Art.

Der persönliche Assistent arbeitet für seine Kunden vor Ort, arbeitet oft ausschließlich für einen einzigen Auftraggeber, denn es ist unter Umständen notwendig, die Umstände am eigenen Leib zu kennen und die persönliche Nähe zu spüren.

Der virtuelle persönliche Assistent (VPA) hingegen übernimmt diese Aufgaben von irgendwo, vielleicht von der anderen Seite des Globus. Das Internet macht es möglich, diese Art von persönlicher Assistenz zur Realität werden zu lassen. Die Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und VPA erfolgt virtuell. Einem virtuellen Assistenten ist es somit möglich, seinen Dienst an mehrere Auftraggeber gleichzeitig anzubieten.

Der VPA benötigt kein Büro, es reicht ein Laptop, der mit den benötigten Online-Tools und einer Internetverbindung ausgerüstet ist.

 

  1. Beschäftigung in folgenden Branchen bzw. Einsatzbereichen

 

Als VPA gibt es in jeder Branche Beschäftigung, vor Allem, da persönliche Assistenten per se immer mehr gefragt sind. Denn geschäftsleitende Personen müssen sich in der immer komplexer werdenden Welt vor zu vielen Bällen in der Luft schützen. Sie benötigen Erleichterung in der Kundenbetreuung, bei Recherche-Arbeiten, im Community Management, bei Marketing Tätigkeiten, in der Buchhaltung und bei vielem mehr. All das macht einen virtuellen persönlichen Assistenten kaum mehr wegdenkbar. Inzwischen gibt es sogar VPA-Agenturen, die sich der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie bedienen um großflächig wirksam sein zu können.

 

  1. Voraussetzung (Ausbildung, aber auch Neigung, Charaktereigenschaften, Fähigkeiten und Fertigkeiten)

 

Die Voraussetzung für einen VPA ist für gewöhnlich die Ausbildung oder das Studium im kaufmännischen Bereich wie Handel, Betriebswirtschaftslehre oder Marketing. Wichtiger jedoch sind ausgezeichnete Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit dem Internet und mit Online-Tools. Ein VPA in seiner Persönlichkeit sollte über eine gute Disziplin verfügen, fokussiert und gut strukturiert für sich arbeiten können, eine schnelle Auffassungsgabe haben und kundenorientiert denken. Wenn jemand Erfahrung, Referenzen und auch Expertise in den für einen Job benötigten Bereichen vorweisen kann, dann braucht es oft das Studium nicht. VPA ist ein Beruf für Quereinsteiger. Was daher Sinn macht, ist es, sich auf eine bestimmte Nische zu spezialisieren.

 

 

 

 

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